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Zu Absicherung vor Mietausfällen verlangen Vermieter in der Regel schon bei der Besichtigung eine SCHUFA-Auskunft.

Weisen Sie Ihre Bonität in Minutenschnelle mit dem SCHUFA-Bonitätscheck nach und steigern Sie effektiv Ihre Chance bei der Wohnungssuche! Außerdem erfahren Sie in diesem Artikel, was eigentlich in der SCHUFA-Auskunft steht und warum ein SCHUFA-Eintrag kein Grund zur Sorge ist.



Was ist die SCHUFA?

Die Abkürzung SCHUFA steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Die grundsätzlichen Aufgaben und Prinzipien der SCHUFA haben sich seit der Gründung 1927 nicht verändert: Das Ziel ist nach wie vor der Schutz der Kreditgeber vor Kreditausfällen und der Schutz der Kreditnehmer vor Überschuldung. Dies geschieht durch eine Vernetzung unterschiedlichster Vertragspartner, die Informationen über Ihr Zahlungsverhalten an die SCHUFA weitergeben.


Wofür brauche ich die SCHUFA?

Jeder Vermieter möchte wissen, ob seine potenziellen Mieter auch die Miete zahlen können. Deshalb ist die Vorlage einer SCHUFA-Auskunft mittlerweile die Regel bei der Wohnungssuche, da sie Aufschluss über die Zahlungsmoral und -fähigkeit der Interessenten gibt.

Besonders in großen Städten mit geringem Wohnungsangebot ähneln Besichtigungen einem Bewerbungsgespräch, zu dem Mietinteressenten eine Mappe mit allen relevanten Unterlagen zu ihrer Person mitbringen. Die SCHUFA-Auskunft ist ein wichtiger Bestandteil dieser Bewerbungsmappe.

Dürfen Vermieter eine SCHUFA-Auskunft verlangen?

Für die Einholung von Bonitätsauskünften durch den Vermieter gilt die Anforderung, dass er eine Auskunft von seinem Mietinteressenten einholen darf, wenn der Abschluss des Mietvertrags mit diesem Bewerber vom positiven Ergebnis einer Bonitätsprüfung abhängt.

Muss ich meinem Vermieter alle Informationen aus der SCHUFA-Auskunft mitteilen?

Welche Informationen der Vermieter von Ihnen erhalten kann, ist unter anderem datenschutzrechtlich geregelt. Für den Vermieter ist der erste Teil der Bonitätsauskunft relevant; der zweite Teil ist zur persönlichen Verwendung des Nutzers gedacht. Deshalb hat ImmobilienScout24 in Kooperation mit der SCHUFA speziell den SCHUFA-BonitätsCheck entwickelt, der die Bedürfnisse beider Seiten verbindlich bedient.


Was steht in der SCHUFA-Auskunft?

Die Vertragspartner der SCHUFA tauschen Ihre Zahlungsinformationen untereinander aus – sowohl positive als auch negative. Für die SCHUFA-Auskunft sammelt die SCHUFA folgende Informationen von ihren Vertragspartnern:

 

  • Personenbezogene Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort)
  • Girokonten, Kreditkarten, Ratenkredite, Leasingverträge, Telefonverträge, Bürgschaften
  • Angaben zur Zuverlässigkeit der Zahlung, Kontoüberziehungen
  • Offene Zahlungen, Mahnungen, Insolvenzverfahren
  • Haftbefehle

 

Nicht vermerkt werden:

 

  • Kontostände
  • Einkommen
  • Geldanlagen

Wann bekomme ich einen SCHUFA-Eintrag?

Grundsätzlich dürfen Unternehmen Daten an die SCHUFA melden und eine SCHUFA-Auskunft anfordern, wenn sie ihren Kunden Kredite geben. Damit sind nicht nur die Kredite gemeint, die von Banken ausgegeben werden. 

Auch die Lieferung von Waren und Dienstleistungen, die vom Kunden erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt werden, gelten nach dem Verständnis der SCHUFA als Vergabe von Krediten. Dazu gehören auch Telekommunikationsunternehmen, Versandhändler und Energieversorger.

Keine Angst vor dem SCHUFA-Eintrag!

Zu mehr als 90 Prozent der gespeicherten Personen liegen ausschließlich Positivmerkmale vor. Diese zeigen, dass eine Person wirtschaftlich aktiv ist und dabei zuverlässig handelt. Ein (positiver) SCHUFA-Eintrag ist also nicht weiter schlimm und hat keinerlei negative Auswirkungen auf Ihre Wohnungssuche.

Schnell und einfach: SCHUFA-BonitätsCheck in nur drei Minuten

  • Sie erhalten Ihr Dokument sofort per Download – auch von unterwegs.
  • Einmal bestellen und gleich an mehrere Vermieter schicken. Erhöhen Sie die Chance auf Ihre Traumwohnung.

Wann werden SCHUFA-Einträge wieder gelöscht?

SCHUFA-Informationen werden nach Ablauf gesetzlicher Speicherfristen wieder gelöscht. Folgende Fristen gelten dabei:

Art des Eintrags

Löschfrist

Falsche Einträge

Umgehende Löschung

Kredite

Drei Jahre nach Rückzahlung

Inkasso-/Mahnverfahren

Drei Jahre nach Abschluss

Eidesstaatliche Versicherung

Drei Jahre nach Ablauf

Insolvenzverfahren

Zehn Jahre bis zum vollständigen Abschluss

Achtung

Nicht immer sind die Daten der SCHUFA auch aktuell. Haben Sie einen Kredit zum Beispiel längst abbezahlt und möchten die Informationen aktualisieren lassen, können Sie der SCHUFA diese Änderungen mitteilen.

Premium: Kostenlose SCHUFA-Auskunft


In der Premium-Mitgliedschaft von ImmobilienScout24 ist der SCHUFA-BonitätsCheck bereits enthalten. In nur 3 Minuten haben Sie damit Ihre komplette Bewerbermappe zum Download bereit.

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Wer kann meine SCHUFA-Informationen abfragen?

Eine SCHUFA-Abfrage beantragen können Unternehmen, die Leistungen und Lieferungen gegen einen Kredit gewähren, oder Unternehmen, die ansonsten ein wirtschaftliches Risiko tragen, also z.B. Banken, Kreditkartenunternehmen und Telekommunikationsunternehmen. Voraussetzung für die Abfrage ist eine Vertragspartnerschaft mit der SCHUFA.


SCHUFA: Was bedeutet Scoring?

Scoring ist ein Verfahren, bei dem aus einer Menge von gesammelten Daten eine Prognose erstellt wird. Als Teil der SCHUFA-Auskunft gibt die Prognose Auskunft darüber, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde ein Geschäft vertragsgemäß abwickelt oder einen Kredit vertragsgemäß zurückzahlt.

 

  • SCHUFA-Basisscore

Der Basisscore wird branchenunabhängig erstellt und soll allgemein etwas darüber aussagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass jemand vertragsgemäß ein Geschäft abwickelt. Der Basisscore ist ein Prozentwert, der alle drei Monate aktualisiert wird. Bei einem SCHUFA-Basisscore von 95 wird beispielsweise von einem geringen bis überschaubaren Ausfallrisiko ausgegangen.

  • Branchenspezifischer Score

Es gibt branchenspezifische Scorewerte, da man für die Wahrscheinlichkeit, mit der jemand eine Rechnung bezahlt, eine andere Prognose abgeben muss als für die Wahrscheinlichkeit, mit der jemand einen Privatkredit zurückzahlt. Die branchenspezifischen Scorings werden von der SCHUFA nach eigenen Angaben nicht gespeichert, sondern tagesaktuell berechnet.

SCHUFA-Auskunft online bestellen: Der SCHUFA-BonitätsCheck

Als offizieller Partner der SCHUFA bietet Ihnen ImmobilienScout24 den unkomplizierten SCHUFA-Bonitätscheck. Im Gegensatz zur SCHUFA-Eigenauskunft enthält er nur die Informationen, die für Ihre Vertragspartner relevant sind. So bleibt Ihre Privatsphäre geschützt und Sie können trotzdem einen beweiskräftigen Beleg Ihrer Bonität vorlegen.

Tipp

Der SCHUFA-BonitätsCheck ist eine Momentaufnahme der Bonität der entsprechenden Person. Sämtliche Informationen, die nach dem Erstellungsdatum eingehen, können deshalb nicht mehr berücksichtigt werden. Aus diesem Grund verlieren ältere Bonitätsauskünfte an Aussagekraft, sie sollten also möglichst aktuell sein.

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FAQ zum SCHUFA-BonitätsCheck

Wie lange dauert die SCHUFA-Auskunft mit dem SCHUFA-BonitätsCheck?

Sie erhalten den SCHUFA-BonitätsCheck direkt nach Ihrer Bestellung als Online-Download oder auf dem Postweg. Die Erstellungszeit beträgt in der Regel nur wenige Sekunden, wenn Sie die Versandart „Online-PDF“ gewählt haben und das Verifizierungsverfahren (Sofort-Check der Payment Network AG oder KontonummernCheck der SCHUFA) erfolgreich durchgeführt wurde.

 

Wie lange dauert die SCHUFA-Auskunft per Post?

Bei der Versandart „Briefpost“ erhalten Sie das Dokument in aller Regel 1 bis 3 Tage nach der Bestellung.

 

Welche Zahlungsmethoden werden angeboten?

Sie können zwischen Lastschrift, PayPal und Kreditkarte (Visa oder Mastercard) wählen.

 

Was soll ich tun, wenn die Identitätsprüfung fehlschlägt?

Falls Ihre Identität nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte, bitten wir Sie, auf den Postversand auszuweichen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Schutz Ihrer persönlichen Daten Vorrang hat.

 

Kann ich den SCHUFA-BonitätsCheck auch mit einem ausländischen Ausweisdokument kaufen?

Der Onlinedownload des SCHUFA-BonitätsChecks und die damit verbundene Identifikation ist nur mit einem Online-Banking-Konto möglich. Sollten Sie sich für den Postversand Ihres SCHUFA-BonitätsChecks entscheiden, müssen Sie über eine Meldeadresse in Deutschland verfügen. Ein Postversand ins Ausland ist leider nicht möglich.

 

Wie sicher ist der SCHUFA-Bonitätscheck?

Ihre Angaben werden nur zur Erstellung der Auskunft genutzt. Die Übertragung der Daten erfolgt sicher über SSL-Verschlüsselung.

 

Wie kann Ihr Vermieter die Richtigkeit der Daten im SCHUFA-BonitätsCheck überprüfen?

Ihr Vermieter oder Geschäftspartner kann die Daten mithilfe eines sogenannten Verifizierungscodes überprüfen. Der Verifizierungscode ist auf jedem SCHUFA-BonitätsCheck abgedruckt.

Mittels dieses Codes kann hier => https://www.immobilienscout24.de/bonitaetscheck kann überprüft werden, ob das entsprechende Ergebnisdokument zu einem validen SCHUFA-BonitätsCheck gehört.

 

Können Unternehmen eine SCHUFA-Auskunft ohne meine Einwilligung anfordern?

Meist beinhalten Kreditanträge automatisch die sogenannte SCHUFA-Klausel, mit der Sie dem Unternehmen die Erlaubnis erteilen, Ihre Daten an die SCHUFA weiterzugeben und sich eine Auskunft Ihrer Daten zu holen.

 

Ohne die genannte Klausel ist es für ein Unternehmen nicht zulässig, Ihre Daten an die SCHUFA weiterzuleiten und sich eine Auskunft einzuholen.

Sie können die SCHUFA-Klausel auch aus einem Vertrag oder Antrag streichen, gehen damit aber das Risiko ein, dass Ihr Kreditwunsch abgelehnt wird. Manchmal weisen die Unternehmen den Antragsteller eines Privatkredits nicht ausdrücklich auf das Vorhandensein dieser SCHUFA-Klausel hin. Lesen Sie also immer den Kreditvertrag sorgfältig durch!

Vorsicht vor Krediten ohne SCHUFA!

Immer wieder findet man in Zeitungsannoncen oder im Internet Anzeigen von Kreditvermittlern, die damit werben, Kredite ohne vorherige SCHUFA-Auskunft zu vermitteln. Vor allem Verbraucher mit negativen Bonitätsmerkmalen sehen darin häufig die einzige Chance, um an Kredite zu kommen. Doch die Hoffnung ist oft trügerisch: Unseriöse Vermittler verlangen gleich zu Beginn ein hohes Vermittlungshonorar, ohne dass der Verbraucher letztlich eine Kreditzusage erhält.


Kontakt und weitere Informationen

An wen kann ich mich wenden, wenn ich inhaltliche Fragen zum SCHUFA-BonitätsCheck habe?

Für allgemeine Verständnisfragen, die den SCHUFA-BonitätsCheck betreffen, steht die SCHUFA-Service-Nummer zur Verfügung. Diese ist über 0611 – 92780 (Montag – Freitag von 08.00 – 19.00 Uhr) erreichbar. Bitte haben Sie Verständnis, dass sensible Daten nicht telefonisch beauskunftet werden können. Oder Sie besuchen die SCHUFA im Internet unter www.meineSCHUFA.de. Dort finden Sie auch weitergehende interessante FAQ, die dabei helfen, die SCHUFA-Auskunft zu verstehen. Im Falle von spezifischen Fragen, die den Inhalt des SCHUFA-BonitätsChecks betreffen (z. B. zur Herkunft der Daten), wenden Sie sich bitte schriftlich an die SCHUFA: SCHUFA Holding AG, Postfach 10 34 41, 50474 Köln.

 

Wer hilft mir bei technischen Problemen weiter?

ImmobilienScout24 stellt über ein Support-Team eine telefonische (Ortswahl 030-243011100) und E-Mail-Erreichbarkeit (Bonitaetscheck@Immobilienscout24.de) für Kundenanfragen innerhalb der Servicezeiten Mo.-Fr. 8.00 – 18.00 Uhr zur Verfügung.

 

SCHUFA-Online-Service Mit einer Registrierung auf dem Portal meineSCHUFA.de haben Sie ab 3,95 Euro monatlich jederzeit Zugriff auf Ihre persönlichen SCHUFA-Informationen, der sogenannten SCHUFA-Selbstauskunft online. Rückfragen können hier direkt online gestellt werden und ergänzende Informationen, z. B. zu Speicherfristen oder weiteren attraktiven SCHUFA-Produkten. Damit haben Sie Ihre aktuelle SCHUFA-Auskunft jederzeit online im Überblick und die Frage „Woher bekomme ich eine SCHUFA-Auskunft?“ stellt sich nicht mehr.


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